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Einen Hund zu haben, bedeutet.... -
es normal zu finden, dass zwei erwachsene Menschen nichts Wichtigeres zu tun
haben, - an
Regentagen nach dem Hundespaziergang trotz Regenschirm mit einem klatschnassen
Hosenbein -
bei schwarzen Kleidungsstücken daran gewöhnt zu sein, -
entgegen aller guten Vorsätze den Hund zum gemeinsamen Mittagsschläfchen auf
das Sofa zu bitten. -
angesichts von Dreckspritzern an weißen Küchenmöbeln nicht vorrangig über einen
Putzlappen, -
Hundehaare auf dem Fußboden und an allen möglichen sonstigen Stellen zwar nicht
attraktiv, -
die Wohnzimmereinrichtung zwar mit schönen Antiquitäten zu gestalten, -
sich zwar stundenlang mit der Auswahl eines schönen Wohnzimmerteppichs Gedanken
zu machen, - zu
akzeptieren, dass Hunde vom 'Schöner Wohnen' zuweilen andere Ansichten haben. - sich
tagelang auf das Aufblühen der Kameliensträucher im Garten zu freuen - in
einer schlaflosen Nacht sich im Bett herumzuwälzen, plötzlich das warmen
Schnaufen -
immer und jederzeit mit wahrem Enthusiasmus und ansteckender, großer Freude
begrüßt zu werden. - still
darüber zu fluchen, dass es auch in 20 Jahren nicht gelingen will, -
nur noch wischfeste Tapeten zu kaufen, damit man die 'Bremsstreifen' an der
Wand langlaufender Hunde -
sich nicht mehr darüber zu wundern, dass man von Leuten, die man täglich beim
Spaziergang trifft, -
einen Tennisarm zu haben, nur weil der Hund es so liebt, -
dass man (glücklicherweise selten) kochend vor Wut hundelos in der Botanik
steht, -
beim Wochenendprogramm zwischen Ausschlafen, Sonntagsfrühstück, Rasenmähen und
Einkaufen -
die Jahreszeiten und das Wetter viel intensiver zu erleben und auf
Spaziergängen zu merken, -
Gummistiefel und extragroße Goretexjacke im feuchten Herbst und Frühjahr zur
Lieblingskleidung zu erklären -
wochenlang nach einem Wohnmobil mit reichlich Bodenfläche gesucht zu
haben, -
sich nachts im Dunklen nur schlurfend zur Toilette zu bewegen, damit man nicht
auf den Hund tritt. -
sich manchmal gerne auf den Boden zu den Hunden zu setzen. -
morgens davon aufzuwachen, dass es gleichzeitig warm und kalt zieht, -
besonders beim Schmuddelwetter darüber nachzudenken, wie der heimische Flur
wohl nach Umbaumaßnahmen -
sofort nach der Arbeit auf andere Gedanken zu kommen. -
das schöne Gefühl, nie allein zu Hause zu sein. -
den heimischen Bürostuhl nur noch mit allergrößter Vorsicht zu bewegen, -
wenn man anstelle einer tollen Reise den Jahresurlaub zuhause verbracht hat, -
damit zu leben, dass Hunde vor allem frisch geputzte Fensterscheiben erkennen
können -
das lang ersparte Traumauto durch Ausbau der Rückbank, -
über Sätze wie "sie haben drei Hunde und keine Kinder, sind aber sonst
ganz nett" freundlich zu lächeln. -
andere Menschen schon aus großer Entfernung aufgrund ihrer Körperhaltung -
darüber zu lachen, wenn sich der Hund genau den Zeitpunkt vor der langen
Urlaubsreise ausgesucht hat, -
stundenlang mit anderen, eigentlich fremden Leuten über so interessante Themen
zu diskutieren, -
über den schweren Wasserkasten beim Einkauf zu klagen, -
mit Briefwaage, Taschenrechner und Fachbuch einerseits eine vollwertige
Hundemahlzeit zu produzieren -
sich nicht mehr darüber zu wundern, dass sich vollgesogene
Hundezecken vorzugsweise auf helle Teppichböden -
nie um ein passendes Wort verlegen zu sein, wenn man mit Gästen gerade
eine schöne Mahlzeit -
zu registrieren, dass man früher fand, Hunde würden stinken -
auf der Basis einer wunderbaren Freundschaft -
festzustellen, wie unerträglich still ein Haus sein kann, wenn der Hund
gestorben ist. Sie wollen sich einen Hund anschaffen
und glauben, |