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Können sie mir sagen, wo die Toilette ist?
Ich kann sie nirgens riechen.
Wenn wir Menschen in der Öffentlichkeit
unterwegs sind und auf die Toilette müssen,
verhalten wir uns immer gleich.
Zuerst suchen wir mit unseren Augen nach dem Schild „Damentoilette“ oder
„Herrentoilette“.
Wenn das nicht funktioniert hat, setzen wir unsere Sprache ein:
„Entschuldigung, wo ist hier die Toilette?“
Hunde aber schauen nicht nach Toiletten
und sprechen auch nicht darüber mit Winseln, Bellen oder Heulen.
Sie halten ihre Nase tief und suchen sie nach ihrem Geruch.
Das ist der Grund dafür,
warum Sie jeden Geruch von Hundeurin oder –kot aus dem
Haus entfernen müssen,
wenn Ihr Hund ein Problem mit der Stubenreinheit hat.
Hunde, die um Haus urinieren oder koten,
können dem chemischen „Hinweisschild“ auf dem Teppich nicht widerstehen,
das ihnen sagt: „Geh nach hier!“
Nur weil es in Geruch geschrieben ist, ist es
nicht weniger animierend.
Selbst eigentlich stubenreine Hunde haben schon ins Haus gemacht,
weil sie
„Haus“ anders definieren als ihre Besitzer.
Wir definieren „Haus“ als von Wänden umgeben,
während die meisten Hunde unter
„Haus“ das zu verstehen scheinen,
wo sie die meiste Zeit verbringen und wo es folglich am stärksten nach dem
eigenen Rudel riecht.
Viele der Hunde meiner Kunden gingen deshalb nach hinten ins Gästezimmer,
einen Raum ohne die vertrauten Familiengerüche.
In den meisten dieser Fälle kann es
schon reichen, den Uringeruch zu entfernen
und dann den Bereich mit einem anderen Geruch zu markieren,
damit der Hund
wieder die richtige „Toilette“ benutzt.
Wenn Sie den Bereich gesäubert und vom Geruch befreit haben,
setzen Sie sich mit ihrem Hund und einem Buch auf den Teppich
und verbringen
jeden Tag dort ein bisschen Zeit.
Schon in wenigen Tagen wird die Stelle für ihren Welpen
wie ein Wohnzimmer
anstatt wie eine Toilette riechen.
Es hilft auch sehr,
dem Hund jedes Mal ein Leckerchen zu geben, wenn er nach draußen geht –
und zwar sofort, wenn er nach draußen geht und nicht erst, wenn er zum Haus
zurücktrottet.
Ich bin immer ein wenig überrascht, wie schwer sich Hundebesitzer damit tun.
Sobald unsere Hunde keine Welpen mehr sind, scheinen wir anzunehmen,
dass erwachsene Hunde einfach nach draußen gehen müssen, „weil sie es ja genau
wissen“.
Wenn Ihr Hund aber ins Badezimmer macht,
können Sie sich entweder darüber
aufregen und Drohverhalten zeigen,
wie es jeder wütende Primat tut – und damit Ihrem Hund eine Höllenangst
einjagen –
oder Sie können sich überwinden und ihm ein Leckerchen fürs Hinausgehen geben.
Vertrauen Sie mir, letzteres funktioniert viel besser.
-Autor unbekannt-
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